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Monatsspruch |
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Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes!
Prediger 3,13 |
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Archiv
Andacht für Oktober 2009
Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet und die Erde ist voll deiner Güter. Psalm 104,24 Liebe Leserin, lieber Leser,
kürzlich hat mir freudestrahlend jemand seine Autogrammsammlung gezeigt: Alle handsigniert. Freudestrahlend und staunend stehen wir vor Gottes Werken, die groß und viel sind. Sie sind alle von ihm handsigniert. Die ganze Schöpfung trägt Gottes Handschrift. Wir finden die ganz unverwechselbare Handschrift des Schöpfers in jedem Geschöpf. So ist auch jeder Mensch etwas ganz besonderes und außergewöhnliches durch sein Aussehen, seine Gaben und Fähigkeiten,… Die Handschrift des Schöpfers zeigt sich in allem, was geschaffen ist – die sichtbare und unsichtbare Welt. Diese vom himmlischen Vater geschaffene Welt ist voll seiner Güter. Da sind zunächst die irdischen Güter für die wir ihm von Herzen dankbar sein können: Essen, Trinken, Kleidung, Arbeit, aber auch Gesundheit, Freunde, Bekannte, Familie, und vieles mehr. Dann haben wir aber auch noch die himmlischen Güter, mit denen er uns beschenkt: Die Heilige Taufe, wo ein Mensch durch das Wasser und das Wort Gottes zu seinem Kind wird. Sein heiliges Wort, das wir in der Kirche hören. Die Beichte, in der er die Sünde um Christi willen vergibt und einen neuen Anfang schenkt. Das Heilige Abendmahl, wo wir den wahren Leib und das wahre Blut Jesu Christi empfangen, damit der Glaube erhalten, gestärkt und ernährt wird. Staunend stehen wir vor Gott und können dankbar sein für das, was er uns in seiner Güte und Liebe schenkt. Wenn zum Erntedankfest die Kirche wieder reich geschmückt sein wird, sind es Zeichen unserer Dankbarkeit, die sich aber nicht an diesem Tag zeigen möchte, sondern jeden Tag. Diese Dankbarkeit findet seinen Ausdruck im Lob- und Dankgebet an den Dreieinigen Gott, der uns unsere Hände öffnet für seine Kirche und den Dienst am Nächsten, der auch von ihm handsigniert ist.
Ihr Pfarrer Markus Büttner
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Jesus Christus spricht: Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. Lukas 12,34
Liebe Leserin, lieber Leser, Italien ist im Lottofieber. Um einer der höchsten Gewinne wird dort zurzeit gespielt. Mehr als 100 Millionen Euro kann man gewinnen. Die Menschen, die dort mitspielen versprechen sich ein sorgenfreies Leben, weil sie ja dann genug Geld auf der hohen Kante hätten. Nun hängen die Menschen ihr Herz nicht nur an das Geld, sondern auch anderes nimmt das Herz immer wieder gefangen. Der Monatsspruch für September aus Lukas 12,34 macht uns deutlich: Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein, sagt uns Jesus Christus. Unser Schatz soll nicht nur aus irdischen Gütern bestehen, weil die unser Herz gefangen nehmen. Jesus Christus weist uns durch dieses Wort Heiliger Schrift darauf hin, dass wir unser Herz nicht an vergängliche Schätze hängen sollen. Vielmehr geht es Jesus Christus darum, dass wir die Rangordnung der Dinge im Auge behalten. Als Christen ist unser größter Schatz Christus und das, was er für uns getan hat und heute an uns tut. Mit seinem Leiden, Sterben und Auferstehen hat er uns ja das ewige Leben erkämpft, damit wir frei sind von den Fesseln der Sünde und den Banden, die unser Herz festbinden an irdischen Gütern. Wenn nun Christus unser größter Schatz ist und wir unser Herz ganz bei ihm haben, bekommen wir auch ein anderes Verhältnis zu den Dingen dieser Welt geschenkt und damit auch größere Gelassenheit. Die Jagd nach immer mehr hat ein Ende. Der Neid auf die neue Anschaffung des Nachbarn braucht nicht aufzukommen. Geiz nimmt das Herz nicht mehr gefangen. Man braucht nicht missgünstig auf die neuste Mode zu schielen. Denn diese vermeintlichen Schätze sind nur von kurzer Dauer. Es geht darum den einzig wirklichen Schatz im Herzen zu haben: Jesus Christus. Wer ihm sein Herz schenkt und damit sein Leben, wird von ihm einen ewigen Schatz geschenkt bekommen, nämlich das ewige Leben. Dieses von Christus geschenkte ewige Leben ist mehr als ein 6er im Lotto mit der richtigen Zusatzzahl. Denn Christus kann uns niemand nehmen und seine Gaben haben ewig bestand. Darum ist für Christen Jesus Christus der Gewinn und das ewige Leben das große Los.
Ihr Pfarrer Markus Büttner |
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Wir können´s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Apostelgeschichte 4,20 Liebe Leserin, Lieber Leser, „Lass die Finger davon“, so ermahnen wir ja manchmal jemanden, wenn er etwas nicht mehr machen soll. „Lasst die Finger" davon, war auch die Meinung des Hohen Rates damals in Jerusalem als Petrus und Johannes vorgeladen waren. Nein, von diesem gekreuzigten und auferstandenen Jesus wollen sie nichts mehr hören. Mundtot sollen die Jünger gemacht werden. Das ist auch die Meinung immer wieder durch die Jahrhunderte bis heute gewesen. Vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn, der für uns und unsere Sünden gestorben ist, will man nichts hören. Denn wenn das, was Jesus Christus verkündigt hat, wahr ist, dann stellt das mein eigenes Leben in Frage. Und wer will sich und seine Vorstellung vom Leben schon gerne in Frage gestellt wissen. Angenehmer ist es doch zu hören, das alles gut ist, so wie es ist. Petrus und Johannes lassen sich aber nicht zum Schweigen bringen. Sie können es nicht lassen von Jesus Christus als Heiland der Welt zu erzählen, zu berichten, was sie mit ihm erlebt haben und Menschen einladen diesem Jesus Christus nachzufolgen. Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Ja, wer erfüllt ist von der Liebe Gottes und erfahren hat, dass wir in Jesus Christus einen liebenden Vater im Himmel haben, der muss von seinen Erfahrungen mit Christus sprechen, muss erzählen, muss Menschen auf das aufmerksam machen, was ihn umtreibt. Darum gilt es einerseits die Schätze neu zu entdecken, die wir durch Jesus Christus geschenkt bekommen haben und andererseits auch davon zu erzählen. Hierzu brauchen wir den Heiligen Geist, der unsere Herzen für Christus und seine Sache brennend macht und wir in seiner Kraft sprachfähig werden die schönste Sache an den anderen weiterzugeben. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Pfingstfest. Ihr Pfarrer Markus Büttner |
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Nächster Gottesdienst |
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Herzliche Einladung zum Beichtgottesdienst um 09.30 h und zum Sakraments-gottesdienst um 10.00 h am 15. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag, 12. September 2010. |
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Tipp |
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Herzliche Einladung zum Kreuzgespräch und Synodalreferat mit Bischof Hans-Jörg Voigt am Samstag, 20.11.2010 um 16.00 h.
Thema: Hölle und Verdammnis - Realtität oder Druckmittel der Kirche?
Um 18.00 h wird ein Beicht- und Sakramentsgottesdienst gefeiert, in dem Bischof Voigt die Predigt halten wird. |
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